Glas mit grünem Tee und frischen sowie getrockneten Brennnesselblättern auf einem Holztablett
Bild: Adobe Stock

Nachhaltigkeitstipp: Fit durch den Winter

Exotische Superfoods sind aus den hiesigen Supermärkten nicht mehr wegzudenken. Auf ihrem Weg nach Deutschland legen Chia und Co. jedoch mehrere tausend Kilometer zurück, was sie zu echten Umweltsündern macht. Dabei warten direkt vor unserer Haustür viele heimische Beeren, Kräuter und Samen die mit ihren Verwandten aus Übersee mehr als nur mithalten können.

Hanf- und Lein- statt Chiasamen

Mit ihrem hohen Gehalt an Ballaststoffen, Omega-3-Fettsäuren und Proteinen stehen Hanf- und Leinsamen ihrem südamerikanischen Cousin in puncto Gesundheit in nichts nach. Sie fördern die Verdauung, unterstützen die Herzgesundheit und sind eine gute pflanzliche Proteinquelle.
 

Einheimische Beerenvielfalt statt exotischer Goji Beeren

Auch wenn es mittlerweile kleinere Goji-Beer-Farmen in Deutschland gibt, stammt die überwiegende Masse aus China, Nordamerika und der Mongolei. Gleichwertige Superfoods, voll mit Antioxidantien und Vitamin C, wie Heidel-, Johannis- oder Himbeeren wachsen hingegen hierzulande als Buschgewächse am Wegesrand.
 

Brennnessel statt Spirulina

Brennnesseln sind das wohl unbeliebteste Unkraut der Deutschen – dabei ist das grüne Blattgewächs voller Vitamin C, Mineralien und Proteine und lässt sich als Tee, Pulver, Pesto, Aufstrich oder Salat verarbeiten. Das wuchernde Brennkraut ist somit eine vielseitige Alternative zur hippen Spirulina Alge, die überwiegend aus Asien in unsere Supermärkte transportiert wird.

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