Nachhaltigkeitstipp: Rund um die Grillparty
Geselliges Beisammensein und Umweltschutz müssen sich nicht ausschließen – das gilt auch fürs Grillen! Während traditionelle Grillpartys oft mit hohem Ressourcenverbrauch und Müllaufkommen verbunden sind, zeigt der moderne Trend zum „Green Barbecue“, wie Genuss und Nachhaltigkeit perfekt harmonieren können. Hier sind fünf praktische Tipps für ein umweltbewusstes Grillfest.
Bewusste Grillauswahl:
Einweggrills aus Aluminium produzieren unnötigen Müll und verschwenden Ressourcen. Nachhaltige Alternativen sind hochwertige Holzkohle- oder Elektrogrills. Besonders umweltfreundlich sind Solargrills oder Grills mit FSC-zertifizierter Holzkohle aus nachhaltiger Forstwirtschaft. Bio-Grillanzünder aus Holzwolle und Wachs bieten eine umweltfreundliche Alternative zu chemischen Anzündern.
Regionales und saisonales Grillgut:
Eine Reduzierung des Fleischkonsums und der Einsatz regionaler, saisonaler Produkte fördern die Nachhaltigkeit. Gemüse vom lokalen Bauern, vegetarische Grillspezialitäten und Bio-Fleisch aus artgerechter Haltung sind nicht nur nachhaltiger, sondern auch gesünder. Selbst hergestellte Marinaden statt Fertigprodukte und Brot vom lokalen Bäcker komplettieren das nachhaltige Angebot.
Mehrweg statt Einweg:
Wiederverwendbares Geschirr, Besteck und Becher sind umweltfreundliche Alternativen zu Einwegprodukten aus Plastik. Stoffservietten ersetzen Papierservietten, wiederverwendbare Aufbewahrungsbehälter dienen der Lebensmittelaufbewahrung. Getränke sollten in Mehrwegflaschen serviert werden.
Clevere Resteverwertung:
Eine sorgfältige Mengenplanung beugt der Lebensmittelverschwendung vor. Portionsgerecht vorbereitete Salate, Marinaden und Beilagen sowie eine realistische Kalkulation pro Person sind dabei wichtig. Überschüssiges Grillgut eignet sich als Meal-Prep für die kommenden Tage: Gegrilltes Gemüse in Büro-Bowls, mariniertes Fleisch in Wraps oder Salaten wird zum leckeren Lunch.
Umweltfreundliche Reinigung:
Biologisch abbaubare Reinigungsmittel schonen die Umwelt bei der Grillreinigung. Asche kann als Dünger im Garten genutzt werden. Die Reinigung des Grillrosts erfolgt mit Natron und Zitrone statt mit aggressiven Chemikalien.